Comebackrennen Mitteldistanz Podersdorf 2010

Wie sich doch die Tage gleichen können. Als ich am Samstag in der Früh den Kopf aus dem Fenster meines Hotelzimmers in Podersdorf hielt überkam mich ein ganz heftiges deja vu.

Nicht schon wieder waren dann gleich die ersten Gedanken die mir durch den Kopf geschossen sind. Nicht schon wieder Regen, Nässe, Wind und Kälte. Mit Schaudern erinnere ich mich an das Rennen aus dem Jahr 2009 zurück. Gott sei Danke sollte es dann doch nicht ganz so schlimm kommen wie befürchtet. Bis zum Check in - um 05:30 Morgens - hatte sich der Wettergott dann auch wieder etwas beruhigt. Regen und Wind wurden immer weniger um dann, bis zum Start, vorübergehend, ganz zu verschwinden.

 

Aber alles der Reihe nach. Heuer stand die Mitteldistanz in Podersdorf für mich unter einem ganz besonderen Stern, war sie doch meine erste richtig lange Belastungsprobe und für heuer mein erst zweiter Wettkampf seit meinem Trainingsunfall in Australien im Frühjahr diesen Jahres.

Etwas Ungewissheit machte sich in den Tagen vor dem Start in meinem Kopf breit. Auf Grund der, verletzungsbedingten, doch fast 3-monatigen Trainingspause wusste ich nicht wirklich, wo ich derzeit stehe. Ich konnte zwar die letzten Monate sehr viel und im großen und ganzen auch schmerzfrei trainieren, doch konzentrierte sich mein Training, bedingt durch die lange Pause, eher auf den Wiederaufbau im Grundlagenbereich. Daher kamen die, für eine wirklich schnelle Mitteldistanz, notwendigen harten und schnellen Einheiten doch etwas zu kurz. Aber was solls, ist eben so wie es ist und lässt sich auch nicht mehr ändern. Für mich galt daher die Prämisse, mit den vorhandenen Möglichkeiten einen guten Testwettkampf abzuliefern. Nicht mehr und nicht weniger.

Relativ locker und frei von jeglichem (selbst auferlegten) Druck begab ich mich daher Samstag in der Früh, kurz vor halb acht, an den Schwimmstart.

Pünktlich um 07:30 Uhr wurde das Rennen dann auch gestartet. Rund 1.000 Athleten brachten den, heuer sehr ruhigen, Neusiedlersee zum kochen. Für die Teilnehmer der Mitteldistanz war eine Runde, in Form eines Trapezkurses, zu absolvieren

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. Das allerdings auch "nur" 1,9 km zur Qual werden können, sollte ich alsbald zu spüren bekommen. Irgendwie fand ich vom ersten Meter weg keinen Rhythmus und fühlte mich auch nicht wirklich wohl in meinem Neoprenanzug. Das ging soweit, dass ich richtige Beklemmungszustände und Atemprobleme bekommen habe. Ein leider immer wiederkehrendes Problem bei mir. So musste ich bereits auf den ersten paar hundert Metern das Tempo drastisch zurücknehmen und immer wieder kurz anhalten um meinen Neoprenanzug zu "fluten". Erst auf dem Weg zurück Richtung Schwimmausstieg konnte ich mich dann wieder etwas beruhigen und auch schön langsam zu meinem Tempo finden. Zwar konnte ich noch etliche andere Athleten überholen, doch war der Zug für eine halbwegs passable Schwimmzeit schon längst abgefahren. 31 Minuten für den Schwimmsplit sprechen für sich...

Kaum war das Schwimmen beendet, wollte ich mich auch schon nicht mehr weiter damit beschäftigen. Solch ein Rennen werde ich wohl nie im Schwimmen für mich entscheiden können.

Viel wichtiger war da schon der Radsplit. Im Vorfeld des Rennens habe ich mir folgende Taktik (ja, ihr lest richtig, ich und Taktik) zurechtgelegt. Ich wollte ein konstant hohes Tempo fahren, aber auf keinen Fall überziehen. Allein schon, weil ich ja absolut nicht wusste wie es mit meinem Stehvermögen aussieht. Perfekt wäre sogar ein Negativsplit auf der Radstrecke. Auf der ersten der beiden zu absolvierenden Radrunden war es noch relativ einfach. Der Wind war, für burgenländische Verhältnisse, quasi nicht vorhanden, lediglich leichter Regen und nasse Straßen ließen mich dann doch etwas vorsichtiger in die Kurven fahren. Nach den ersten 45 km konnte ich weiter Boden gut machen, die Beine fühlten sich immer noch sehr gut an und auf dem Tacho standen genau 70 Minuten. So weit so gut. Auf den zweiten 45 Kilometern war zwar von Regen keine Spur mehr zu sehen und begannen auch die Straßen aufzutrocknen, jedoch frischte auch der Wind immer stärker auf. Somit war der zweite Teil des Radsplits doch erheblich schwieriger als der erste. Trotzdem gelang es mir mein Tempo exakt weiter beizubehalten und auch die zweite Runde, genau nach meinen Vorgaben, ebenfalls in 70 Minuten zu beenden.

Die größte Unbekannte stand mir allerdings noch bevor, nämlich das Laufen. Der langwierigste Teil meiner Verletzung war ja die Heilung der angebrochenen Hüfte. Daher fand ich auch als letztes erst wieder zurück ins Lauftraining. Demnach habe ich, im Vergleich zum letzten Jahr, auch nicht nur annähernd so viele Laufkilometer in den Beinen. Auch für den abschließenden Halbmarathon galt dieselbe Devise wie für den Radsplit. Hohes und vor allem gleichmäßiges Tempo über die gesamten 21 km, ohne jedoch am absoluten Limit zu laufen. Das gelang mir dann auch recht gut. Bereits auf den ersten Kilometern fand ich schnell zu meinem Rhythmus und begann Mitstreiter um Mitstreiter einzusammeln. Den Halbmarathon konnte ich dann mit einer Zeit von 1:22 beenden. Schlussendlich stand dann eine Zeit von 4:19, ein 7. Platz Overall und der 2. Platz in der Altersklasse M30 zu Buche.

Resümee:

In Anbetracht der heuer leider total verkorksten Saison, der doch langen Trainingspause und dem beschwerlichen Wiedereinstieg in den Trainingsalltag bin ich mit der abgelieferten Leistung, wenn auch noch nicht ganz, aber doch zufrieden. Wichtig für mich zu erfahren war, wie reagiert mein Körper und vor allem die Verletzungen auf längere und intensive Belastungen. Dazu kann ich nur sagen, alles perfekt verheilt und keinerlei Schmerzen (zumindest nicht von den Verletzungen...).

Der einzige "Kritikpunkt" den ich mir auferlegen muss ist der, dass der Abstand zu den Top 5 doch recht groß ausgefallen ist. Allerdings muss man auch bedenken, dass ich den Bewerb rein aus dem Grundlagen- und Wiederaufbautraining heraus bestritten habe. Wie eingangs schon erwähnt, fanden harte Tempoeinheiten nur in den letzten Wochen den Weg in meine Trainingsgestaltung. Somit bleibt mir nur noch zu resümieren: Comeback geglückt!