I am an IRONMAN - again...

Hmm, hier liege ich nun abends im Bett, mein Laptop auf dem Schoß und schreibe über mein IRONMAN-Finish - es ist der 1. Juli 2014 und ich habe den IRONMAN Austria erfolgreich ins Ziel gebracht.

Wer hätte sich das gedacht, dass ich mal wieder beim größten Triathlon Österreichs am Start stehen werde? Bei jenem Rennen, bei dem ich es nach drei Teilnahmen aus bekannten beruflichen Gründen nicht mehr geschafft habe, in einigermaßen vernünftiger Verfassung am Start zu stehen? Bei jenem Rennen, bei dem mir jedes Mal das Herz geblutet hat, weil ich es jahrelang lediglich durch die Kameralinse beobachten durfte? Selbst ich hätte das vor wenigen Wochen nicht für möglich gehalten.

In diesem Jahr lief einiges anders und ich weiß selbst gar nicht so genau warum. Begonnen hat meine Saisonvorbereitung sehr früh nach nur zwei Wochen Pause

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. Meine Motivation und der Tatendrang waren groß. Gemeinsam mit meinem Coach Markus Ressler (www.trialize.at) planten wir das Training für den Winter und die Saison. Ich wollte in diesem Winter so einiges anders machen und sowohl in Qualität als auch an Quantität dazu gewinnen. Meine größte Baustelle, das Laufen, wurde mit völlig neuen Trainingsreizen und guten Erfahrungen aus früheren Jahren völlig verändert und für den richtigen Flow im Schwimmen sorgt das gemeinsame Training mit der genialen Trainingsgruppe von trigonomic Austria.

Durch diese neu gewonnene Struktur im Training gelang es mir so gut wie nie zuvor, mein Training mit meinem zweifelsfrei arbeitsreichen Beruf optimal in Einklang zu bringen. Der Winter lief bis auf einigige Infekte, die mich zu Jahresbeginn zurückwarfen, relativ gut. Das wichtigste an der Sache war aber - ich verlor nie den Spaß an der Sache. Meinen Saisonhöhepunkt hatte ich mir relativ früh auserkoren - ich wollte mit der Langdistanz in Podersdorf am 6. September in bestmöglicher Form am Start stehen - an jenem Ort, wo ich meine erste Langdistanz gefinished habe. Für den IRONMAN Austria war ich zwar formal angemeldet, aber ich wusste aus Erfahrung, dass ich durch die enorme berufliche Belastung bereits in den Jahren zuvor niemals eine zumindest passable körperliche Verfassung hatte.

Warum es in diesem Jahr anders war? Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Ich begann die Saison Anfang Mai in Großsteinbach beim Sprinttriathlon und es lief trotz leichter Rückenbeschwerden gar nicht mal so schlecht. Eine Woche darauf ging ich bei der Halbdistanz am Röcksee an den Start und finishte mit einer Zeit von 4:19 und lief zum ersten Mal seit 5 Jahren wieder einen ordentlichen Halbmarathon und das obwohl ich noch 8 Kilogramm über meinem idealen Wettkampfgewicht lag.

Ich konnte also sehen, dass die Basis gut stimmt und so holte ich mir frische Motivation für den Start in die Podersdorf-Vorbereitung. Immer noch kein Gedanke an den Ironman Austria - zu absurd diese Vorstellung, zu dicht mein beruflicher Einsatzplan in den nächsten Wochen. Doch es lief so vieles anders als in den letzten Jahren. Hatte ich früher bei meinen beruflichen Triathlon-Besuchen mein Sportequipement bloß "als Zierde" dabei, gelang es mir in diesem Jahr eigentlich immer, nach erledigter Arbeit noch eine halbwegs brauchbare Trainingseinheit unterzubringen. Das kombiniert mit einer bewussten Ernährung ließen plötzlich auch die Kilos purzeln. Anstatt Tankstellen-Leberkässemmeln und Redbull-Cola gabs massig Obst und Proteine, so lässt es sich auch aushalten. Spontane Starts wie zum Beispiel beim Sprint in Neufeld, wo ich nach erledigter Arbeit mein Rad eingecheckt habe und das Rennen super ins Ziel brachte, ließen meine Freude noch anwachsen.

Erstmals kam der Gedanke an Klagenfurt nach der Teilnahme am Velden Pago-Triathlon, an dem ich mein "freies" Wochenende verbracht habe. Ich wollte eigentlich nur einmal wieder das Gefühl erleben, im Wörthersee zu schwimmen und auf der Südufer-Straße zu fahren. Das Rennen lief sehr gut für mich und nach dem Rennen entschloss ich mich gemeinsam mit meinem Trainer, nun doch in Klagenfurt an den Start zu gehen. Auch wenn mir die spezielle Vorbereitung mit langen Läufen und speziellen Einheiten fehlte, schien meine Form und Freude so groß zu sein, um das ganze halbwegs sinnvoll ins Ziel zu bringen.

Doch vorher stellte mich mein Körper noch auf eine harte Prüfung. Als hätte man einen Timer gestellt, begann am Sonntag mein Stiftzahn heftig zu schmerzen. Eine Entzündung mit samt Eiterherd war der Hauptpreis, der Gewinn eine siebentägige Antibiotika-Kur. Die nötige Wurzelspitzen-Resektion wollten wir auf die Tage nach dem Ironman verschieben. Doch die Schmerzen wurden immer heftiger und so mussten wir 11 Tage vor dem Rennen doch noch diesen kleinen Eingriff machen. Insgesamt musste ich 4 Tage mit dem Training pausieren, aber dank der guten Arbeit des Arztes konnte ich bereits zwei Tage nach dem Eingriff wieder locker trainieren. Am Wochenende gab ich bei der Triathlon-EM in Kitzbühel noch beruflich Vollgas und machte mich am Mittwoch auf den Weg nach Klagenfurt, wo ich mich am Sonntag gemeinsam mit knapp 3.000 Athleten in die Fluten stürzte.

Wer mich vorher gefragt hat, was mein Ziel sei, der bekam von mir nur eine einzige Antwort: "Spaß haben". So sagte ich es und so meinte ich es auch. Ich hab mich nicht großartig mit dem Rennen beschäftigt, hatte keine Zeit im Kopf sondern wollte einfach nur ein tolles Rennen haben und meine Form so gut wie möglich ausnützen. Mit dem Rennen an sich habe ich mich neben meinen beruflichen Einsätzen an diesem Wochenende gar nicht so sehr beschäftigt.

So kam es auch, dass ich erst am Renntag erfragt habe, wo denn die erste Boje sei. Tja, so eine Nachlässigkeit kann sich dann auch bitter rächen, denn als um 7 Uhr für die zweite Startwelle, in der ich mich befand, an den Start ging, hatte ich bemerkt, dass ich vielleicht doch besser mal nachgeschaut hätte, wo es hingeht. Schwimmerisch fand ich gleich in einen super-Rhythmus, konnte mich gleich ganz gut im vorderen Feld platzieren und schwamm bewusst locker, denn das Schwimmen ist für mich die Disziplin, bei der ich durch gute Technik am meisten Kraft sparen kann. Doch der Rückweg Richtung Lendkanal war für mich der einzige Horror. Obwohl ich hier schon drei Mal am Start war, hatte ich keine Ahnung, wo ich genau hinschwimmen sollte. Als ich bemerkt habe, dass ich gute 150 Meter vom Weg abgekommen bin, habe ich mich furchtbar geärgert. Als ich endlich nach ewigem Umweg im Lendkanal war, wollte ich nur noch Full-Gas geben und genießen. Doch spätestens hier war es mit dem Genießen vorbei. In meinen Oberschenkeln bemerkte ich ein langsames Zucken. Jenes Zucken, das man beim Schwimmen eines Ironman nicht haben will. Jenes Zucken, das ein Vorbote für einen im Idealfall leichten, im Normalfall aber für einen schweren Kramf ist. So musste ich immer mal wieder langsam machen und meine Beine ausschütteln. Trotzdem konnte ich das Wasser mit einer Zeit von 59 Minuten verlassen, was aufgrund meiner "kreativ" gewählten Schwimmstrecke und der Krämpfe gar nicht mal so schlecht war. Auch wenn ich weiß, dass ich im Normalfall 2-3 Minuten schneller sein könnte.

Vom Schwimmausstieg existieren zum Glück nicht viele Fotos, denn mein "Lauf" zur Wechselzone erinnerte stilistisch eher an den Zieleinlauf von Julie Moss in Kona als einem dynamischen Lauf in Richtung Fahrrad. Beide Oberschenkel komplett zusammen gekrampft und der Rückenmuskel dazu - da kommt Freude auf!

Die Devise auf dem Fahrrad lautete: bloß nicht überpacen. Auf den ersten 30 Kilometern hatte ich in erster Linie damit zu kämpfen, die Krämpfe endlich rauszufahren. Das SRM war mir dabei eine große Hilfe. Ich habe mir für mich in dieser Situation eine 350-Watt Obergrenze für die Anstiege gesetzt, die ich auf den ganzen 180 Kilometern nicht überschritten habe. Dadurch konnte ich einen guten Rhythmus fahren und in der ersten Runde Gruppen um Gruppen überholen, was mir zu meiner Überraschung vor allem bergauf gelang. 

In der zweiten Runde wurde ich dann leider von einer größeren Gruppe eingeholt und habe leider live miterleben müssen, wie fair viele meiner Sportkameraden mit der 10-Meter-Regel umgehen. Doch es verwundert auch niemanden, wenn Marshalls das gesamte Rennen neben der Gruppe herfahren und kaum Strafen austeilen. Das Problem war, dass die Situation durch die zwei Startwellen eigentlich noch verschlimmert wurde, da bergauf zwar Leute wegbrachen, dafür wieder neue von vorne zurückfielen. Ich habe versucht, mich nicht allzusehr darüber zu ärgern und einfach mein Rennen fair zu machen. 

Mit (fairen) 5 Stunden und einer Minute kam ich wieder zurück in die Wechselzone und freute mich schon auf den Marathon. Meine Beine fühlten sich eigenlich ganz gut an, lediglich der Rücken zwickte etwas, was aber nach 180 druckvollen Kilometern ganz normal ist. Doch als ich auf die Laufstrecke ging, war plötzlich alles anders. Die Schmerzen überkamen mich und die Krämpfe in den Beinen und im Rücken waren wieder da. Der erste Kilometer bestand aus nur einer Zutat: Schmerzen! Das Bild unten sagt eigentlich mehr als tausend Worte :D 

So locker kann der erste Kilometer aussehen ;-)

Doch aus Erfahrung wusste ich, dass sich so etwas meist rasch wieder legt, und genau so war es auch. Nach 2 Kilometern fand ich einen lockeren Schritt und ein gutes Lauftempo. Die Verpflegung passte perfekt, energetisch lief es auch bestens. Lediglich die Oberschenkel waren immer an der Grenze des guten Krampfes. Zumindest konnte ich dadurch nicht oberpacen. Mein persönliches Highlight kam bei der ersten Wende in Krumpendorf, als mich der bis dorthin Drittplatzierte Andi Giglmayr einholte. Er hatte schwer zu kämpfen und wir liefen einige Kilometer Seite an Seite, was mich irgendwie motivierte und Andi, wie er mir anschließend sagte, ebenfalls geholfen hatte. Nach seinem überstandenen Tief konnte er das Tempo wieder etwas erhöhen und ich beschloss, weiterhin meinen Pace zu laufen, schließlich hatte ich noch eine Runde mehr zu Laufen.

Die Zuschauer und die kurzweilige Strecke machten den Marathon trotz großer Schmerzen für mich doch zu einem tollen Erlebnis vor allem auch, weil der Blick auf die Uhr und das Lauftempo mir zeigten, dass ich unterwegs auf eine Zeit um die 10 Stunden bin. So hielt ich die Spannung aufrecht und konnte auch die zweite Hälfte des Marathons sehr konstant laufen.

Dass sich mit einer Endzeit von 9:55:10 sogar noch eine persönliche Bestzeit ausgehen würde, damit hätte ich während des Rennens eigentlich nicht mehr gerechnet. Ich wusste, dass ich es an einem perfekten Tag schaffen könnte, aber dass mir das bei einem Rennen gelingt, bei dem ich solche Probleme mit Krämpfen hatte, hat mich wirklich stolz gemacht.

Es war mir eine Riesen-Freude, den Zielbogen in Klagenfurt zu überschreiten vor so vielen Menschen, die mich kennen. Ich möchte dem Team von Ironman Austria und allen Helfern danken, dass ihr uns Sportlern, Journalisten und Fans eine solch tolle Veranstaltung auf die Beine stellt!

So, jetzt hab ich genug geschrieben, auch ein Langdistanz-Bericht geht mal zu Ende - und JA - für alle, die nachgefragt haben - Podersdorf bleibt trotzdem in meinem Rennkalender ;-)

PS. Zum Schluss möchte ich noch meinem Team danken, das mich am Renntag und in den Tagen davor perfekt unterstützt und mir viel Arbeit abgenommen hat - vielen Dank an Hans, Robert, Gerit, Roman, Stefan, Esther, Wolfgang, Martina und Mario für eure Hilfe und herzliche Gratulation auch an meine Teamkollegen Chris und Gerald, die das Rennen ebenfalls stark gefinished haben!!