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775 Heritage Vista Henderson, NV…

… das ist die Adresse, an die es uns verschlagen hat. Michi, Markus – in Begleitung von Freundin Verena, und ich machten uns am Sonntag auf die Reise. Nach rund 17 Stunden Reisezeit, ab Wien über London und New York bis nach Las Vegas und einer ungefähr einstündigen Irrfahrt mit dem Mietwagen durch diverse Wohngebiete von Henderson haben wir unser „Feriendomizil“ – eine Wohnung nur wenige Autominuten vom Lake Las Vegas entfernt - doch noch gefunden. Gleich am nächsten Tag hieß es, nach etwas längerem Ausschlafen und einem ausgiebigen Frühstück bei den Kollegen vom großen gelben M (einmal was neues weil das gibt es ja bei uns nicht…), war es auch schon an der Zeit sich um die wichtigen Dinge des Lebens zu kümmern. Essen beschaffen lautete die Devise. Das ist uns dann auch gleich recht ordentlich gelungen

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. 220,- Dollar gingen über die Ladentheke, dafür bekamen wir dann im Gegenzug auch einen Kofferraum voll mit ess- und trinkbarem.

Das Sportliche sollte aber auch nicht ganz zu kurz kommen. Nachdem wir unsere Räder – mit mehr oder weniger gröberen Problemen – dann doch noch irgendwie zusammengebaut und fahrbereit bekommen haben, ging es, mit doch noch etwas schweren Beinen, einem leichten Jetlag und 42 Grad am Thermometer,  auch schon los Richtung Lake Las Vegas. An diesem künstlich angelegten Seitenarm des Leak Mead wir kommenden Sonntag nämlich die Auftaktdisziplin, das Schwimmen, stattfinden.

So weit so gut. Das waren einmal die ersten Eindrücke die mir dieser Tag hier in Las Vegas so beschert hat. Weitere folgen ganz bestimmt…

P. s. Der höchste je in Las Vegas erzielte Gewinn betrug 39.713.982,25 Dollar und machte 2001, durch einen Jackpot an einem Spielautomaten, einen Amerikaner reich.

Podo the Hell

Wenn dein Kopf zum Gegner wird…

 

Podersdorf oder auch liebevoll „Podo“ genannt, war am 25.8.2012 mein Hauptrennen der Saison 2012. Ironman Langdistanz stand am Plan. Die letzten Monate waren im Prinzip ein Kämpfen und Schuften um den verlorenen Winter etwas zu kompensieren. Keiner wusste genau wo ich mich hin orientieren kann respektive wie ich die drei Disziplinen bewältigen werde. Es war somit ein sehr wichtiger Wettkampf für mich und meinem Coach, damit wir endlich eine Richtungsvorgabe haben, um weiter auf das eine Ziel „Hawaii“ hin zu arbeiten.

 

Das Wetter war im Prinzip ein gutes an diesen Tag, bis auf die unglaubliche Hitze die beim Marathon am Ende an die 38,5 Grad panonisch laut Wetterstation Burgenland bekam. Beim Schwimmen war schon im Vorfeld klar, dass es ohne Auftriebskondom, also Neopren, an den Start ging. Erstaunlicherweise war mir das völlig wurscht. Obwohl ich einer von den Schwimmern bin (dachte ich) die eher mit Rettungsring in der Hand ins Wasser gehen um nicht abzusaufen. Kürzer geschrieben … ohne Neopren schwimm ich scheisse! 7 Uhr früh war der Start wo sich die Sonne schon ihren Platz am blauen Himmel gesucht hatte, um dann im Laufe des Tages mit voller Stärke und aller Kraft, uns ihren Beitrag zum Triathlon schenkte. Petra meine Freundin und treue Begleiterin war ebenfalls am Start, doch nur als Zuschauerin… um mir Kraft für die nächsten Stunden zu geben.

 

Vom Start weg versuchte ich gleich einen Rhythmus zu bekommen und den sogenannten Schwimmgehern vom Neusiedlersee zu entkommen. Ich verstehe nicht warum manche Athleten mehr gehen als Schwimmen? Es glich wieder einem Wasser- Wandertag im schönen Podersdorf. Somit hatte ich und andere SCHWIMMER echt große Probleme in der ersten Runde zum Schwimmen zu kommen. Ab der zweiten Runde war für uns Langstreckenfische endlich der Weg frei um mal Gas zu geben. Zu diesem Zeitpunkt war ich nicht einmal so schlecht unterwegs (erste Runde in 33min). Beim Ausstieg zeigte meine Uhr nach 3,8km 01:18:20 an – ich war wirklich überrascht, dass ich mir überhaupt nicht schwer tat um diese Strecke ohne Neo zu Schwimmen… geht ja!!!

 

Ab aufs Bike und ab ging’s…. 6 Runden der neuen Strecke durch das flache Gebiet der Trostlosigkeit. Vom Anfang weg versuchte ich mich an die Angaben meines Coach zu halten…“keine 100% am Rad, es wird heiß beim Marathon, wir brauchen Kraft“ Also Augen aufs SRM und stur die Watt runter radeln. Selbst mit der Vorgabe war ich zu schnell und ich fühle mich aber gut dabei, also fuhr ich weiter. Die ersten 4 Runden vergingen eigentlich sehr schnell… am SRM stand 34,1km/H Schnitt!! Die Beine fühlten sich locker an… trotzdem, ich fuhr vorsichtig weiter und begann die letzten bei Runden noch langsamer zu fahren… In der Wechselzone hatte ich am SRM dann 33,1km/h Schnitt und 5:26Std. stehen…. Unglaublich… für mich eine Traumzeit, weil ich wusste ich hätte noch schneller fahren können.

 

Mittlerweil bekam ich schon die Hitze mit und dachte mir am Weg zur Laufstrecke…na servas..das wird net lustig. Vom KM 1 bis KM 7 hatte ich das Gefühl ich hätte zwei Eisenstangen in meinen Oberschenkeln. Jeder Schritt tat weh. Das löste sich aber bei KM8-9 relativ schnell und ich konnte endlich mein Tempo aufnehmen. Am Anfang lief ich die Vorgabe 4:40 doch merkte ich schnell, dass es heute nicht möglich war, das Tempo zu laufen. Wasser – Schwämme – Trinken ohne Ende… das war es auf was man sich an diesen heißten Tag konsentieren musste. Besonderes in der Podo Hölle (das ist der Abschnitt, wo du alleine im Steppengebiet ohne Zuschauer mit unerträglicher Hitze und mit dir selbst kämpfst) war es ein Überlebenskampf wo du mit dir selbst unglaublich viel zu tun hast. Der Kopf dort wird zu deinem Gegner, der dir einschenkt als wäre es Muhamed Ali in seiner besten Zeit. Jeder Sekunde musst du dort Kämpfen, damit du nicht stehen bleibst du dir sagts: … scheiss drauf i wü nima… kann nimma..losts mi in ruha…

 

Ab KM 25 ging es mir dann immer besser und ich konnte wenigstens einen guten Laufschritt und stabile Zeit Laufen…aber Tempo machen? Ne, das ging einfach nicht. Somit nahm ich es so wie es war und lief meinen Stiefel runter…. Bei KM 32 merkte ich dass ich jetzt völlig im Rhythmus war und versuchte ab und zu doch noch etwas schneller zu laufen das gelang mit die letzten 5km gut.

 

Das Ziel vor mir Podo fast geschafft, überkam es mich, weil ich da schon wusste das der 10er stehen wird… genau das was ich mir gewünscht habe. Am Ende konnte ich mit 10:47:20 Std. diesen Kampf für mich gewinnen. Meinen Schatz in den Arm nehmen und das Gefühl des Sieges über mich und der Höllen Strecke genießen

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. Meine Mutter war ebenfalls im Zielbereich, die ich dann auch fest in den Arm nahm um sie zu drücken. Es ist sehr wichtig, dass einem die Familie bei solchen Rennen respektive Zielen mit begleitet. Das gibt Kraft und hilft einem schwere Situationen im Rennen zu meisten.

 

Gratulation an Schurli Georg Swoboda. Neuer und verdienter Staatsmeister! Freu mich für dich!

 

Und Gratulation an Tom Thalhammer der wieder bewiesen hat , dass er bald an der Spitze ist um in den nächsten Jahren vielleicht auch mal Langdistanz Staatsmeister zu werden. Super Tom !!

Ironman 70.3 Zell am See - Vom Regen in die Traufe

Triathlon ist, wie allgemein ja bekannt, eine Sommersportart. Viel davon war jedoch am Sonntag in Zell am See nicht zu bemerken. Aber nachfolgend genaueres.

Letzten Sonntag fand die Prämiere des Ironman 70.3 in Zell am See statt. Somit habe wir in Österreich – nach dem Ironman in Klagenfurt, dem Ironman 70.3 in St. Pölten, dem Ironman 5150 ebenfalls in Klagenfurt – nun schon die vierte Veranstaltung unter dem M-Dot-Logo in Österreich. Noch dazu bat dieses Rennen, als erstes im europäischen 70.3 Rennkalender, die Möglichkeit, sich bereits für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2013 zu qualifizieren. Darauf wollte ich mich in diesem Rennen dann auch konzentrieren.

Vorab sei schon einmal gesagt, die Debütveranstaltung kann – bis auf das Wetter und das kann man dem Veranstalterteam nicht unbedingt ankreiden – als absolut gelungen bezeichnet werden. Vor allem die Region rund um Zell am See wird mir als ein sehr schönes Stück Österreich in Erinnerung bleiben.

Nun aber zum Eigentlichen, dem Rennen. An sich bin ich ein Freund von verschärften Wetterbedingungen in einem Wettkampf. Weil  24 Grad Lufttemperatur, leichte Bewölkung und windstille ist wahrscheinlich für jeden Dreikämpfer das wettertechnische Nonplusultra

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. Meine Konstitution erlaubt es mir, im Normalfall, mich bei sehr heißen Temperaturen vielleicht etwas weniger quälen zu müssen als viele meiner Mitstreiter. Ganz anders stellt sich das bei mir allerdings bei kaltem, nassem und feuchtem Wetter dar.  Schon des Öfteren musste ich Wettkämpfe unter solchen Bedingungen, den letzten erst 2011 in Regensburg, wegen Unterkühlung und mit muskulären Problemen aufgeben. Auch für Zell am See waren diese Bedingungen für Sontag bereits von den Meteorologen vorausgesagt.

Zuerst sollte es aber den Anschein haben, dass sich der Wettergott nicht ganz an die Prognosen halten wollte. Geschüttet hat es nämlich hauptsächlich über Nacht und somit blieben wir (vorerst) von weiteren Regenfällen verschont. Ab und zu meinte man sogar, die Sonne durch die dicke Wolkendecke erblicken zu können. Daran sollte sich nichts mehr ändern und das Rennen wurde pünktlich um 10 Uhr gestartet.

Das Schwimmen fand im südwestlichen Teil des Zellersees statt. Zu absolvieren waren die 1,9 km in einem Dreieckskurs gegen den Uhrzeigersinn. Die Auftaktdisziplin war das Unspektaktulärste an diesem Tag und so wurde ich nach, zwar nicht sehr guten aber doch soliden, 28 Minuten wieder im Strandbad Seespitz angespült.

Groß war die Motivation für das zweite Drittel des Rennens. Das Wetter hatte nämlich gehalten und auch die Straßen waren, großteils, schon am auftrocknen. Was auch für den, wie ich finde nicht gerade leichten, Radkurs von Vorteil war. Zu absolvieren waren die 90 Radkilometer in 2 identen Runden. Die Schwierigkeit der Radstrecke war weniger in der Topografie zu finden, der Kurs war nämlich relativ flach gehalten, als in vielen anspruchsvollen Kurven, verwinkelten Ortsdurchfahrten, teils sehr bescheidenen Straßenbelägen in Form von sehr vielen Schlaglöchern, Pflastersteinpassagen, Holzbrücken und einem kurzen Schotterstück bei einer Baustelle. Die erste der beiden Runden fand, wie gesagt, noch unter trockenen Bedingungen statt. Gleich aus der Wechselzone heraus bildete sich eine kleine Gruppe und in dieser Gruppe wurde das Tempo dann auch gleich von Beginn an relativ hoch gehalten. Nach rund 5 km des Rennens fuhren wir dann noch auf drei Profiathleten auf, die sich unserer (fairen) Gemeinschaftsfahrt angeschlossen haben. So ging es mit gutem Tempo und guten Beinen durch die vielen anspruchsvollen Streckenabschnitte zurück nach Zell.

Pünktlich zum Beginn der zweiten Runde setzte dann, doch noch, der Regen ein. Nun hieß es für mich, und auch die anderen Mitstreiter in der Gruppe, doch etwas an Tempo herauszunehmen um halbwegs sicher um die Kurven zu kommen. Der Regen wurde immer mehr, die Straßen immer rutschiger und der Wind frischte ebenfalls immer mehr auf. Jetzt war genau das eingetreten was mein Körper und ich absolut nicht gerne haben, nämlich richtig kalte und nasse Bedingungen. Somit kam, was kommen musste. Die Muskulatur machte zu und mir wurde immer kälter und kälter. Das ging dann soweit, dass ich fast kein Gefühl mehr in den Beinen und vor allem in den Fingern hatte. Carbonlaufräder, nasse Bedingungen und klamme Finger sind eine richtig schlechte Kombination für die Gesundheit. Ab da galt es für mich das Tempo zu reduzieren um die Sache ungefährdet zu Ende bringen zu können. Die letzten 10 Kilometer verbrachte ich dann nur mehr mit hochfrequentiertem pedalieren und am Oberlenker, um den Körper nur noch irgendwie bei Laune zu halten. Ich würde lügen, wenn mir dabei nicht einige Male der Gedanke ans aufhören gekommen wäre.  Schlussendlich habe ich es dann doch noch zurück in die Wechselzone geschafft.

Die einzige Möglichkeit jetzt noch etwas auf Betriebstemperatur zu kommen sah ich darin, anzulaufen was nur geht. Das habe ich dann, trotz kalter und harter Muskulatur, auch versucht und bis so ca. zur Hälfte der Laufstrecke hat das auch ganz gut funktioniert. Somit war mir zwar nicht mehr so kalt, aber ich habe dann eben die Rechnung für das weit überhöhte Anfangstempo präsentiert bekommen. Die zweite Hälfte des Halbmarathons wurde somit ein richtiger Kampf und Krampf, leider mit Kilometerzeiten deutlich über 4 Minuten. Selten war ich bei einer Mitteldistanz so froh die Ziellinie zu sehen, wie an diesem Sonntag.

Im Nachhinein betrachtet bin ich, aufgrund der widrigen Bedingungen, nicht vollkommen unzufrieden mit dem Ergebnis. Dass mir diese Wetterbedingungen absolut nicht liegen habe ich ja schon vorher gewusst und ich möchte auch keine neunmalklugen Sportweisheiten strapazieren, aber es ist eben so, ein Rennen ist eben erst vorbei wenn es vorbei ist und das ist im Ziel. Belohnt wurde ich dafür dann noch mit dem Slot für die Weltmeisterschaft 2013. Das Plansoll habe ich somit also erfüllt.

Nun gilt es die angeschlagene Muskulatur – und sie ist wirklich sehr angeschlagen – wieder auf Vordermann zu bringen, um in zwei Wochen, bei den Ironman 70.3 Worldchampionships in Las Vegas, ein gutes Rennen abliefern zu können.

Übrigens, die Wetterprognosen für Las Vegas am 09. September versprechen allesamt Hitze mit bis zu 35 Grad…

Abschließend möchte ich mich noch bei Herrn Wilfried Klauss jun., seines Zeichens Geschäftsführer der Alpe Adria Naturstrom GmbH mit Sitz in Kötschach-Mauthen, bedanken, der mir mit seiner finanziellen Unterstützung die Möglichkeit an diesem Rennen teilzunehmen ermöglicht hat.

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